Die Dissoziative Identitätsstörung, im Volksmund auch Multiple Persönlichkeit genannt, ist eine schwer vorstellbare Körperreaktion, die in ihrer Ursache auf ein gesamtgesellschaftliches Problem aufmerksam macht: alltägliche Gewalt. Das Buch informiert über jene Menschen, die in der Kindheit wiederholt derart traumarisiert wurden, sodass sich ihr Körper dazu entschied, die Persönlichkeit in Anteile aufzuspalten, um das Erlebte ertragen zu können.

Grundaufbau der Arbeit, sind drei Textebenen, bestehend aus Material zweier einschlägiger Autoren und einer Betroffenen, die eine Interaktion von Anteil-Persönlichkeiten widerspiegeln und im Verlaufe des Buches den Prozess bis hin zu den abgespaltenen Erinnerungen erleben. Besonderheit des Buches ist, dass neben den Daten und Sach-Informationen zur dissoziativen Identitätsstörung, über das Gestaltungskonzept das Störungsbild und die Lebenssituation dieser Menschen erlebbar gemacht und darüber hinaus ein neues Verständnis von alltäglicher Gewalt generiert werden kann.

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